Gefährdung, Schutz und Pflege von Halbtrockenrasen - Beispiel Höllwiesen

Gefährdung, Schutz und Pflege von Halbtrockenrasen - Beispiel Höllwiesen
Bild: Sengl

Nach einer Woche mit eher durchwachsenem Wetter fand das Seminar in der „Höll“ bei gutem Wetter und sehr angenehmen Temperaturen statt. Zunächst gab es eine Einführung in die unterschiedlichen Wiesentypen und deren Nutzung, danach wurde es praktischer und schon direkt am alten Grenzübergang Aigen konnten die wichtigsten Gräser und Kräuter der Halbtrockenrasen gefunden werden. Einige charakteristische Arten, wie die Warzen-Wolfsmilch, das Mittel-Leinblatt und die Kartäuser-Nelke standen gerade in voller Blüte. Besondere Aufmerksamkeit erregte aber auch die eindrucksvolle, alte Stiel-Eiche am Sinnersdorfer Weg, die am Weg zum Naturschutzgebiet im Schuffergraben lag und als Naturdenkmal besonderen Schutz genießt. Das Highlight der Exkursion war auch bei der heurigen Exkursion wieder die Höllwiese, wo unter anderem das Brandknabenkraut in Vollblüte gefunden werden konnte. Daneben gab es aber auch bemerkenswerte faunistische Beobachtungen wie zum Beispiel die Wanstschrecke und ein Trupp Bienenfresser, der von ornithologisch kundigen Kursteilnehmern bemerkt wurde.

Link: Dr. Philipp Sengl


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