Naturschutz Akademie-Programm


Donnerstag, 15. 10. 2020 - Europaschutzgebiet Ennsnahe Bereiche, Selzthal - Gesäuseeingang - Webinar

Vogelschutzgebiet „Ennstal zwischen Liezen und Niederstuttern“ – Schutzgüter, Erfolge, Bedrohungen

Vogelschutzgebiet „Ennstal zwischen Liezen und Niederstuttern“ – Schutzgüter, Erfolge, Bedrohungen
Bild: Kurt Krimberger

Veranstaltungstyp: Webinar

Inhalt: Das Vogelschutzgebiet „Ennstal zwischen Liezen und Niederstuttern" erstreckt sich von Selzthal im Osten bis hin nach Pruggern im Westen. Dabei folgt es im Wesentlichen dem heutigen Verlauf der Enns und schließt dabei beidseitig der Enns Grünland-, Moor-, und Auenbereiche im Talboden mit ein. Punktuell wurden zudem einige ausgelagerte Felswände mit in das Schutzgebiet aufgenommen, um Horststandorte für Felsbrüter zu sichern. Die hohe Dichte an abwechslungsreichen Strukturen und Lebensräumen, die über einen langen Zeitraum hinweg traditionell extensiv bewirtschaftet wurden, ermöglicht das Vorkommen zahlreicher gefährdeter Vogelarten aus der Gruppe der Wiesenbrüter (u.a. Wachtelkönig, Braunkehlchen, Feldschwirl) sowie der Gewässer und Feuchtgebiete (Krickente, Wasserralle, Karmingimpel, Rohrammer).

Ziel: Kennenlernen der bedeutendsten Vogelarten und deren Lebensraumansprüche im Ennstal; Bestandssituation der Schutzgüter, Maßnahmen zur Verbesserung des Erhaltungszustandes

Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2020

Zeit: 17 bis 18 Uhr

Treffpunkt: Die Veranstaltung wird über Zoom abgehalten. Die Zugangsdaten werden bei der Anmeldung übermittelt.

Kurzanleitung Zoom

Preis: Teilnahme frei!

Anmeldung erbeten bis einen Tag vor dem Termin des Webinars!





Referent: Jürgen Pollheimer
geb. 1971 in Schladming, aufgewachsen in Liezen; wohnhaft in Hall in Tirol nach der Schulausbildung in Admont Studium an der Universität Graz (Biologie) und an der Universität Innsbruck (Zoologie). Beginn der ornithologischen Tätigkeit zu Anfang der 1990er, später intensive Beschäftigung mit anderen Tiergruppen (Libellen, Heuschrecken, Amphibien und Reptilien, Fledermäuse, Bilche). Bestandserfassungen der Brutvögel der Ennstaler Feuchtgebiete (Gamperlacke) und extensiven Wiesengebiete (Rosswiesen). 1996 – 1998 Ornithologische Studie im Rahmen des Life-Projekts „Sicherung von Feuchtgebieten und bedrohten Arten im mittleren Ennstal“, ab 1999 vogelkundliche Bestandserfassungen in österreichischen Nationalparks (Gesäuse, Thayatal, Hohe Tauern, Neusiedlersee – Seewinkel) und SPAs (Vogelschutzgebieten) in allen Bundesländern. 2002 bis 2014 Gesellschafter eines Technischen Büros für Biologie (coopNATURA), seit 2015 Projektant bei einem TB in Axams, Tirol.

Bernhard Remich Betreuer: Bernhard Remich
geb. 1976, Geschäftsführer Naturpark Akademie Steiermark, Studium Umweltsystemwissenschaften Schwerpunkt Geographie/Raumforschung.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Österreiche Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim-Auskunft: www.busbahnbim.at


Anmeldung: 















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