Naturschutz Akademie-Programm


Naturschutzgebiete Hubertusseezufluss und Mooshuben


Bild: Thomas Frieß

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!


Zwei bedeutende Feuchtbiotope im Mariazeller Land

Veranstaltungstyp: Seminar mit Exkursion

Inhalt: Die beiden Naturschutzgebiete „Auwald und Feuchtbiotopwiesen Hubertusseezufluss“ und das „Feuchtgebiet Mooshuben“ sind herausragende Naturkleinode des Mariazeller Landes.
Das Gebiet Hubertusseezufluss erstreckt sich entlang der Weißen Walster. Eine reichhaltige Abfolge von Feuchtvegetationstypen wie Lavendelweiden-Gebüsche, Grauerlen-Bruchwäldern, Schnabelseggen-Riede und verbuschte Pfeifengraswiesen bis hin zu bunten Mädesüßfluren machen den Reiz und die Vielfalt des Gebiets aus.

Die Schmetterlingsfauna weist einige Besonderheiten auf, wie Randring-Perlmuttfalter, Baldrian-Scheckenfalter und Mädesüß-Perlmuttfalter. Herausragend ist aber das Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Blauschillernden Feuerfalters, der hier im Gebiet und Umgebung sein einziges steirisches Vorkommen besitzt und für das ein eigenes Europaschutzgebiet eingerichtet wurde. Prächtige Vertreter der Flora sind Stern-Narzisse und Feuerlilie. Weniger bekannt, dafür naturschutzfachlich umso mehr von Bedeutung, sind das Haar-Laichkraut oder der Zwerg-Igelkolben.

Das Feuchtgebiet Mooshuben ist ein rund 2 ha großes Übergangsmoor mit großflächigen Niedermoorbereichen und punktuellen Hochmoorstandorten. Zentral gedeiht ein Moorbirken-Bruchwald mit Rotföhre. Es findet sich ein buntes Stelldichein von Moorpflanzen wie Moor-Birke, Teufels-Abbiss, Rundblättriger Sonnentau und Sumpf-Ständelwurz. Eine echte Besonderheit ist die sehr seltene und stark gefährdete Faden-Segge

Ziel: Im Rahmen der zoologisch-botanischen Exkursion stehen die Tier- und Pflanzenwelt der beiden Feuchtlebensräume im Vordergrund. Wir lernen wichtige Arten kennen und welche Lebensraumansprüche sie haben. Mit etwas Glück können wir auch den Blauschillernden Feuerfalter sichten. Sind in den Naturschutzgebieten alle Arten in ihrem Fortbestand ausreichend geschützt? Ist Insektensterben auch in steirischen Naturschutzgebieten ein Thema? Müssen Naturschutzgebiete gepflegt werden? Diese Fragen beschäftigen uns beim genaueren Blick in die Schutzgebiete.

Voraussetzung: Empfohlen wasserdichte Schuhe, Gummistiefel

Anmeldung erbeten bis eine Woche vor der Veranstaltung!

Termin: Samstag, 2. Juli 2022, 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ort / Treffpunkt: Hubertussee-Ostufer, Parkplatz nach der Brücke über die Weiße Walster

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Ausgangspunkt:


Öffentliche Verkehrsmittel:

https://verkehrsauskunft.verbundlinie.at


Preis: 20 € (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)


Thomas Frieß
Referent: Thomas Frieß
geb. 1972, studierte Biologie in Graz. Mitarbeiter im ökologischen Planungsbüro ÖKOTEAM in Graz mit den Arbeitsschwerpunkten Zoologie, Naturschutz, Öffentlichkeitsarbeit und Ökopädagogik. Näheres siehe www.oekoteam.at.


Heli Kammerer
Referent: Heli Kammerer
Mag. MAS(gis), geb. 1970, studierte Botanik und GIS; Eigentümer des Büros für angewandte Ökologie grünes handwerk in Stattegg bei Graz, Bewirtschafter von 3 ha Extensiv-Grünland und Heublumenproduzent.


Betreuung: Naturschutz Akademie Steiermark


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